ArgonCycle entwickelt eine mobile, autonome Argon-Versorgung für Schweissteams. Direkt aus der Umgebungsluft — ohne Flaschen-Logistik, ohne Versorgungslücken, mit jedem Schweiss-Zyklus effizienter.
Beim Schutzgasschweissen schützt Argon die Naht vor Oxidation — ohne Schutzgas wird sie unbrauchbar. Die Umgebungsluft besteht zu rund einem Prozent aus Argon, mehr als genügend für jeden Schweissarbeitsplatz.
Trotzdem wird Argon heute in Grossanlagen produziert, in 60-kg-Flaschen abgefüllt, per LKW transportiert, in Depots gelagert, von Schweissern geschleppt — und am Ende verpufft das Restgas ungenutzt. Pro Flaschen-Position summieren sich erhebliche jährliche Folgekosten: Lieferung, Lagerung, Schichtunterbrechungen, Nacharbeit, Restgasverlust. Kosten, Risiko und Logistik, die nichts mit der eigentlichen Schweissarbeit zu tun haben.
Die Frage liegt auf der Hand: Wenn Argon überall in der Luft ist — warum holen wir es nicht vor Ort?
ArgonCycle ist ein mobiles Gerät, das Argon direkt aus der Umgebungsluft gewinnt und das während des Schweissens austretende Gas zurückführt. Ein integrierter Tank sichert den Kaltstart, danach arbeitet das System im geschlossenen Kreislauf.
Das System kombiniert drei Technologien zu einer transportablen Plattform:
Statt Flaschen-Logistik mit ihren versteckten Folgekosten ein einmaliges Gerät mit planbarer TCO.
Eine vertiefte TCO-Analyse mit konkreten Branchen-Kennzahlen ist Teil unserer Forschungsphase 2026/2027.
Schweizer KMU im Metall-, Anlagen- und Rohrleitungsbau sind unsere Erst-Zielgruppe. Planbare Fixkosten, Wegfall der Flaschenlogistik, Versorgungssicherheit auch in dezentralen Anwendungen wie Pipeline-Bau und Anlagenwartung.